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Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes

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Das neue Jahrzehnt musste knapp drei Stunden warten

Alles gut gelaufen: Der kleine Brian Daniel Schirra schläft selig um Arm von Mama Nicole. Mit der jungen Mutter freuen sich Hebamme Natascha Kienel und Dr. Stephan Schwald.

Mit dem kleinen Brian Daniel kam in der Neujahrsnacht um 2 Uhr 57 der erste neue Erdenbürger des Landkreises zur Welt  

 

Merzig. Mutter und Kind wohlauf, der Vater noch etwas aufgelöst, die Großeltern so glücklich wie nur Großeltern sein können: So sieht es derzeit aus in der Familie des Neugeborenen, der als erstes Baby im Landkreis im neuen Jahrzehnt das Licht der Welt erblickte.

Genau um 2 Uhr 57 in der Neujahrsnacht kam der kleine Brian Daniel Schirra zur Welt, und zwar mithilfe eines Kaiserschnitts, den Dr. Stephan Schwald durchgeführt hat. „Da liegt er jetzt so tiefentspannt und schläft. Kurz nach der Geburt hatte er seine Umgebung noch ganz schön aufgemischt“, schmunzelt der Geburtshelfer. Beim Besuch zwei Tage später ist Brian Daniel, der bereits wunderschöne lange braune Haare hat und durch den Kaiserschnitt kein bisschen zerknautscht aussieht, kein einziges Mal wach geworden. „Auch heute Nacht hat er gut geschlafen“, berichtet Nicole Schirra. Kein Wunder, denn so ein Zur-Welt-Kommen ist schließlich ganz schön anstrengend.
 
Mutter Nicole (20) stammt ursprünglich aus Püttlingen und ist vor kurzem mit Benny Huwig (22) zusammengezogen. Die junge Familie wohnt in Wadern. Nicole Schirra ist von Beruf Bäckereifachverkäuferin, der stolze Papa ist KFZ-Mechatroniker. Brian Daniel ist das erste Kind des jungen Paares.

Mehr als 500 Babys kamen im letzten Jahr im Klinikum zur Welt. Das Krankenhaus hat vier Kreißsäle. Alle sind individuell gestaltet und bieten den werdenden Müttern Geborgenheit. Sie sollen sich wohlfühlen. Dazu trägt auch eine Besonderheit des Klinikums bei: Die Hebammen, die hier tätig werden, betreuen die Mütter bereits von der Frühschwangerschaft an, sind bei der Geburt anwesend und begleiten Mutter und Kind auch danach zu Hause.

Das hat deutliche Vorteile, erklärt Chefärztin Gabriele Kirch-Thinnes. So haben die beiden Hebammen Vivian Weber und Natascha Kienel die junge Mutter bereits seit geraumer Zeit begleitet, man kennt sich also gut. Ein solches Vertrauensverhältnis erleichtert den jungen Müttern nicht nur die Entbindung, sondern auch die Zeit nach der Geburt.

Mit 15 Betten auf Station, ausgebildeten Kinderkrankenschwestern, Stillberaterinnen und Neonatalmedizinern erfüllt das SHG-Klinikum Merzig alle Voraussetzungen für ein geburtshilfliches Schwerpunktzentrum. Zudem gibt es für kritische Fälle eine enge Kooperation mit dem Perinatalzentrum des Marienhausklinikums in Saarlouis. Wenn wie in den meisten Fällen alles gut verläuft, dürfen Mütter und Babys bereits am dritten Tag nach Hause gehen, nämlich nach der U2-Untersuchung durch den Kinderarzt. 
 


Foto: Alexandra Broeren/SHG
3. Januar 2020