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Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes

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Hernienzentrum

 

Hernienzentrum Merzig

Chefarzt

Prof. Dr. med. Guy Sinner

 

Facharzt für Chirurgie

Schwerpunkt Viszeralchirurgie

Schwerpunkt Unfallchirurgie

 

Zusatzbezeichnung:

  •  Spezielle Viszeralchirurgie

 

Mitgliedschaften:

  • Deutsche Gesellschaft für Chirurgie
  • Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie
  • Europäische Gesellschaft für Endoskopische Chirurgie (EAES)
  • Deutsche Herniengesellschaft (DHG)
  • European Hernia Society (EHS)

 

Arbeitsgemeinschaften:

  • Hernie (DGAV)
  • Minimal Invasive Chirurgie MIC (DGAV)
  • Onkologie (DAGV)
  • Endokrine Chirurgie (DGAV)
 

Dr. Matthias Schelden

 

Facharzt für Chirurgie 

Schwerpunkt: Viszeralchirurgie

 

Zusatzbezeichnung:

  • Spezielle Viszeralchirurgie
  • Chirurgische Intensivmedizin
  • Phlebologie
  • Chirotherapie
  • Proktologie

Mitgliedschaften:

  • Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Deutsche Gesellschaft für Koloproktologie
  • Berufsverband der Deutschen Coloproktologen
  • Adipositas Netzwerk Saar

 

Arbeitsgemeinschaften:

  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft der Coloproktologie (DGAV)
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft der Minimalinvasiven Chirurgie (DGAV)
  • Chirurgische Arbeitsgemeinschaft der Adipositas Therapie (DGAV)

 

 

Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie

46 Betten



 

 

Leistungsspektrum Hernienzentrum Merzig

Kompetenz im Hernienzentrum Merzig

Die Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Klinikum Merzig hat seit Mai 2018 die offizielle Anerkennung als Hernienzentrum erhalten und ist somit das bislang einzige zertifizierte Zentrum im Saarland.  Die Anerkennung wurde von der bundesweit obersten Fachvereinigung, der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV), ausgesprochen.  

 

Jedes Jahr werden in Deutschland mehr als 350.000 Operationen aufgrund von Eingeweidebrüchen (auch: Weichteilbrüche oder Hernien) durchgeführt. Diese treten als Bauchwandbrüche in Form von Leistenbrüchen, Nabelbrüchen, Narbenbrüchen im Bereich von Operationsnarben sowie Brüchen in der Mittellinie des Oberbauchs auf. Eingeweidebrüche entstehen aber auch im Bereich künstlicher Darmausgänge und in Lücken des Zwerchfells. Etwa 27 Prozent der Männer und drei Prozent der Frauen

 

Bei einem Bauchwandbruch liegt eine krankhafte Lücke in der Bauchwand vor, durch die das Bauchfell und gegebenenfalls auch im Bauch gelegene Organe nach außen dringen können. Bei Leistenhernien liegt die Öffnung im Bereich des Leistenkanals, bei Zwerchfellhernien im Bereich des Zwerchfells. Beim Eingeweidebruch besteht die Gefahr der Einklemmung und lebensgefährlichen Verdrehung von Eingeweiden, besonders des Darms. Das Risiko der Einklemmung beträgt bis zu drei Prozent pro Jahr.

 

 

Übersicht der im Klinikum Merzig operierten Hernien

 

Epigastrische HernieEingeweidebruch in der Mittellinie des Oberbauch
NabelhernieEingeweidebruch in der Nabelregion
NarbenhernieEingeweidebruch im Bereich einer Narbe bei vorangegangener Operation
LeistenhernieEingeweidebruch in der Leistengegend
SchenkelhernieSpezielle Form des Leistenbruchs die in den Oberschenkel zieht
Parastomale HernieEingeweidebruch bei künstlichem Darmausgang
Hiatushernie Zwerchfellhernie an der Durchtrittsstelle der Speiseröhre in den Bauchraum

 

Rechtzeitige Versorgung beseitigt die Gefahr des Einklemmens

 

Eingeweidebrüche sollten immer operiert werden, da sich die angeborene oder erworbene Lücke in der Bauchwand von alleine nicht wieder verschließt. Wird der Bruch rechtzeitig operativ versorgt, ist er in der Regel völlig ungefährlich. Die Operation ist daher mit einer Heilung der Erkrankung gleichzusetzen.

 

Eine eindeutige Schwachstelle im Bereich der Bauchwand ist der Leistenkanal beim Mann. Zwei Drittel aller Bauchoperationen werden im Bereich der Leiste durchgeführt. Weitere Schwachstellen sind Operationsnarben, insbesondere in der Mittellinie des Bauchs. Um eine Hernie festzustellen reichen in der Regel körperliche Untersuchungen und das Gespräch mit dem Arzt, eventuell unterstützt durch eine Ultraschalluntersuchung. Spezialuntersuchungen sind bei Zwerchfellbruch und unklaren Fällen erforderlich. Eine Hernie muss immer operiert werden, da sich die Bruchpforte nie von selbst verschließen wird.

 

Die Operation soll zudem so schnell wie möglich erfolgen, um die gefährliche Einklemmung von Darm- und/oder Netzanteilen zu vermeiden. Eine andere Form der Heilung gibt es nicht. Selbst wenn sich der Bruchsack unter bestimmten Umständen in den Bauch zurück verlagert, wird er dennoch bei der nächsten Druckerhöhung, beispielsweise beim Husten, wieder durch die Bruchpforte nach außen gedrängt, wodurch sich diese weiter vergrößert. Konservative Therapien, wie das Tragen von Bruchbändern, haben sich nicht nur als wenig hilfreich, sondern sogar als schädlich erwiesen.

 

Es gibt verschiedene Methoden, um die Bruchpforte zu verschließen: zum einen reine Naht-verfahren, bei denen der Bruch mit Nähten versorgt und verstärkt wird, zum anderen Verfahren, bei denen ein Kunststoffnetz verwendet wird. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, die Operation auf konventionelle Weise in Form eines offenen Eingriffs durchzuführen, oder aber auf ein so genanntes endoskopisches – auch laparoskopisch oder minimal-invasiv genanntes Verfahren – zurückzugreifen. Im Zentrum am Klinikum Merzig werden die Methoden mit Spiegelinstrument bevorzugt.

 

Über 90 Prozent aller Brucheingriffe erfordern den Einsatz eines Kunststoffnetzes, unabhängig davon, ob die Operation in klassischer Technik oder minimal-invasiv durchgeführt wird. Die Ärzte informieren beim ersten Beratungsgespräch über alle Fragen. Als Qualitätssicherungsmaßnahme werden alle Hernienpatienten ein Jahr nach der Operation nachkontrolliert.

 

In der Operation von Eingeweidebrüchen haben sich besonders erfahrene Chirurgen in der gemeinnützigen Gesellschaft Herniamed zusammengetan, um besondere Qualitätsstandards für die Behandlung von Eingeweidebrüchen zu entwickeln und umzusetzen. Kernanliegen ist die strikte Qualitätssicherung, an der auch das Hernienzentrum Merzig teilnimmt.

 

Link Herniamed: www.herniamed.de

Sprechzeiten/Ambulanztermine

Sprechzeiten:

Unsere Privatsprechstunde findet mittwochs
von 10:00 bis 12:00 Uhr statt.
Bitte rufen Sie uns an, wir werden dann einen Termin mit Ihnen vereinbaren.


Ambulanztermine:

Allgemeinchirurgische Ambulanz
Unsere Ambulanztermine für die Allgemeinchirurgische Ambulanz finden
montags und freitags von 10:00 bis 14:00 Uhr statt.

Herniensprechstunde
Die Herniensprechstunde von Prof. Dr. Sinner findet mittwochs von 09.00 bis 12.00 Uhr und freitags von 08.30 bis 11.30 Uhr sowie nach Vereinbarung statt.  
 

Proktologie-Sprechstunde
Bitte rufen Sie uns an, wir werden dann einen Termin mit Ihnen vereinbaren.

Ambulante Operationen
Wir führen nach Terminvereinbarung auch ambulante Operationen durch. Bitte rufen Sie uns an.

Ansprechpartnerin:

Bettina Stein aus dem Sekretariat der Allgemeinchirurgie hilft Ihnen gerne weiter

Team Oberärzte

 

Dr. med. Wolfgang Vogt - Leitender Oberarzt

 

Facharzt für Chirurgie 

 

Zusatzbezeichnung:
Notfallmedizin

 

Mitgliedschaften:

  • Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie
  • Saarländische Chirurgenvereinigung

Arbeitsgemeinschaften:

  • Hernie (DGAV)

  

 

 

Christina Ames

 

Assistenzärztin

Magdalena Malec-Schäfer

 

Fachärztin für Chirurgie

Mehdi Husseinian

 

Facharzt für Viszeralchirurgie

Saman Saeed

 

Facharzt für Viszeralchirurgie

 



 

Kontakt

Sekretariat Chirurgie

Telefon: +49 (0) 68 61/705-1361
Fax: +49 (0) 68 61/705-1366
E-Mail: sekretariat.chirurgie(at)mzg.shg-kliniken.de

Kontakt

Ambulanz Chirurgie 

Telefon: +49 (0) 68 61/705-1365

Fax: +49 (0) 68 61/705-1364

E-Mail: ambulanz.chirurgie(at)mzg.shg-kliniken.de

Adresse

Klinikum Merzig gGmbH
Trierer Str. 148
66663 Merzig

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