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Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes

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Optimismus und Zuversicht prägten den Neujahrsempfang im SHG-Klinikum Merzig

 

Positive Signale Richtung Zukunft

Auf ein gutes Jahr 2016 (v.l.n.r.): Christoph Schwarz, Lutwin Scheuer, Bürgermeister Marcus Hoffeld, Landrätin Schlegel-Friedrich, Psychiatrie-Chefarzt Dr. Martin Kaiser, Alfons Vogtel, Professor Dr. Matthias Strittmatter und Pflegedirektor Ulrich Reutler.

Optimismus und Zuversicht prägten den Neujahrsempfang im SHG-Klinikum Merzig


Merzig. Würden Aktien des Klinikums Merzig an der Börse gehandelt, die Analysten würden ihre Signale vermutlich auf „kaufen“ stellen. Die Indikatoren stimmten wieder positiv, war beim Neujahrsempfang zu vernehmen. Optimismus und Zuversicht beim Blick in die Zukunft prägten die Ansprachen aller, von Landrätin Daniela Schlegel-Friedrich über Bürgermeister Marcus Hoffeld bis hin zum Betriebsratsvorsitzenden Lutwin Scheuer und SHG-Geschäftsführer Alfons Vogtel. Den Takt angegeben hatte Verwaltungsdirektor Christoph Schwarz mit der Erwartung, dass das Klinikum 2017 vermutlich wieder schwarze Zahlen schreiben könne. Nachdenkliche Worte vom Ärztlichen Direktor: Es brauche noch mehr Gemeinschaftsgeist und Zusammenhalt im Innern, um die Zukunft des Hauses dauerhaft zu sichern, so Prof. Dr. Matthias Strittmatter. Sympathiepunkte fürs Klinikum sammelten auch die Schülerinnen und Schüler der Krankenpflegeschule, die charmant für das leibliche Wohl der Gäste sorgten.

„Im letzten Jahr haben wir zum zweiten Mal unseren operativen Verlust halbiert. Das soll uns auch 2016 gelingen. 2017 wollen wir erstmals wieder einen ausgeglichenen Haushalt haben“, sagte Verwaltungsdirektor Schwarz. So wurden Prozessabläufe verbessert, Kapazitäten und medizinische und therapeutische Angebote erweitert und die Chefarztebene verstärkt.

Landrätin Schlegel-Friedrich, zugleich auch Mitglied im Aufsichtsrat des Klinikums, wies auf die vielseitigen Bemühungen hin, das Krankenhaus finanziell zu stärken: „Das Klinikum ist wichtig für unsere Infrastruktur. Um es zu erhalten, muss es auch wirtschaftlich erfolgreich sein“. Schlegel-Friedrich zeigte sich optimistisch: „Wir sind auf einem guten Weg. Und wir werden es schaffen, wenn wir alle gemeinsam mit anpacken“.

Das Klinikum sei auch ein wichtiger Arbeitgeber für Merzig, betonte Bürgermeister Hoffeld, der den Standort Stück für Stück als „Gesundheitscampus“ weiterentwickeln will, „mit der SHG als Herzstück“. Erste Ergebnisse wie die vorgesehene Ansiedlung der DRK-Rettungswache gebe es bereits, ebenso weitere konkrete Pläne.

Betriebsratsvorsitzender Scheuer bedankte sich bei allen Mitarbeitern am Standort Klinikum und am Standort Seniorenzentrum Fellenberg-Stift für ihren „wunderbaren Zusammenhalt auch in schlechten Zeiten. Heute sei ihm wohler, so Scheuer, „aber mir haben im vergangenen Jahr auch schon mal die Knie gezittert“. Der Landrätin und SHG-Geschäftsführer Vogtel gelte ein besonderer Dank für ihre erfolgreichen Bemühungen, Liquiditätsverbesserungen zu erreichen. Die Arbeitsplätze seien wieder sicher.             

„Wir haben alle zusammen dafür gekämpft, dass es wieder aufwärts geht“, betonte Alfons Vogtel, „und wir hatten die Landrätin und den Bürgermeister, die mitgeholfen haben, die Stimmung ins Positive zu drehen“.