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Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes

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Alarmplam auf die Probe getsellt

 

Alarmplan auf die Probe gestellt

Die Einsatzkräfte waren wenige Minuten nach der Alarmierung vor Ort.
Zur Brandbekämpfung wurde die große Drehleiter ausgefahren.
Arzt und Rettungskräfte bei der Bergung von Verletzten.
Im Lagezentrum vor Ort liefen alle Informationen zusammen.

Großübung von Feuerwehr und Rettungsdiensten am Klinikum Merzig

 
 
Merzig. Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdiensten haben auf dem Gelände des Klinikums Merzig den Ernstfall geprobt. Das Szenario für die 120 alarmierten Akteure: Brand in einem der Klinik-Trakte und zu wenig Wasser zum Löschen infolge eines Defekts im Wassernetz in der Trierer Straße. So mussten über eine Strecke von mehr als tausend Metern zusätzlich Schläuche verlegt werden, um Wasser aus der Saar herbeizuschaffen.

 

Bei der Großübung im Einsatz waren die Löschbezirke Merzig, Besseringen und Merchingen sowie die Löschzüge aus Beckingen und Mettlach. Hinzu kamen die Rettungsdienste von DRK und Malteser Hilfsdienst, die Notfallbetreuung des Landkreises Merzig-Wadern und die Polizei. Das Klinikum selbst war mit Personal und dem Brandschutzbeauftragtem vor Ort. Gesteuert wurde die Koordination der Rettungskräfte vom Lagezentrum in der Verwaltungsdirektion des Krankenhauses. Hier liefen alle Informationen zusammen.

 

Die Übung sollte so realistisch wie nur möglich stattfinden. Zunächst mussten die Feuerwehrleute den Brandherd im ersten Stock eines Altbau-Flügels ausmachen, Verletzte bergen und zur Erstversorgung in die Eingangshalle bringen. Zuvor waren die Stationen bereits vom Pflegepersonal geräumt und Patienten in Sicherheit gebracht worden.

 

Das weitere Szenario sah eine Verqualmung des Flurs und den Vollbrand eines Zimmers durch einen implodierten Fernseher vor, was schnell auch zu einem Flammenüberschlag auf das darüber liegende Geschoss und den Dachstuhl führte. Zum Löschen wurden zwei Drehleitern am Gebäude aufgefahren. Zur Rettung von Personen aus der Brandzone waren Feuerwehrleute mit schwerem Atemschutz im Einsatz.

 

Sinn der Übung war es, den neuen Alarmplan des Klinikums auf seine Tauglichkeit zu testen. Die Erfahrungen werden nun zusammengetragen und ausgewertet, um für den Ernstfall noch besser gerüstet zu sein.

 

Pressebericht Saarbrücker Zeitung (Lokalteil) v. 08.09.2014