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Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität des Saarlandes

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Neurologische Frührehabilitation Phase B

 

Neurologische Frührehabilitation Phase B

Chefarzt

Prof. Dr. med. Matthias Strittmatter
Chefarzt u. Ärztlicher Direktor

  

Facharzt für Neurologie

 

Zusatzbezeichnung:
- spez. Intensivmedizin
- spez. Schmerztherapie 

   

Klinik für Neurologie, Stroke Unit und Neurologische Frührehabilitation
63 Betten, davon 6 Betten Stroke Unit und 12 Betten Neurologische Frühreha Phase B sowie 10 Betten Spezielle Schmerztherapie

 

Wissenschaftliche und klinische Schwerpunkte:

  • Schlaganfallversorgung
  • Intensivmedizin
  • Neurophysiologie
  • Spezielle Schmerztherapie

 

Weiterbildungsbefugnis

Leistungsspektrum

Neurologische Frührehabilitation Phase B

Verlorenes neu lernen: Die Physiotherapeutin Marie-Louise Schilz und Ergotherapeut Marco Becker demonstrieren die Arbeit am so genannten Stehtrainer. Hier können Patienten -beispielsweise nach einem Schlaganfall - ehemals vertraute Bewegungen wieder einüben.

 

Definition
Neurologische Frührehabilitation ist Rehabilitation, die noch während der Akutbehandlung nach Behebung der unmittelbaren Lebensbedrohung und Stabilisierung der vegetativen Funktionen einsetzt. Sie ist eine den Patienten frühzeitig und nahtlos begleitende interdisziplinäre Therapie mit je nach individuellen Erfordernissen und Möglichkeiten wechselnden Schwerpunkten (Kuratorium ZNS).

 

Betroffene Patienten
Prinzipiell werden Patienten mit schweren Schädel-Hirnverletzungen, Patienten mit schwerwiegenden Erkrankungen des Gehirns (z.B. Hirnblutung, Schlaganfall, hypoxische Hirnschäden, Hirntumoren, Z.n. Schädelhirnoperationen und entzündliche Hirnerkrankungen) und Patienten mit systemischen Erkrankungen des peripheren Nervensystems (z.B. Polyneuritis, Guillain-Barre-Syndrom, Critical-Ill-Polyneuropathie) aufgenommen. Unter den Bedingungen der Intensivüberwachung können schwerkranke Patienten behandelt werden. Ausschlußkriterium stellt die Beatmungspflicht dar. Patienten mit zentralvenösem Zugang, Tracheostoma, PEG und suprapubischem Katheter können versorgt und behandelt werden. Die schnell erreichbare Intensivstation des Hauses gewährleistet die rasche und kompetente medizinische Versorgung im Notfall. Die Indikation zur Aufnahme wird zusammen mit dem hier hinterlegten Aufnahmebogen und einem persönlichen Gespräch mit den zuständigen Ärzten gestellt.

 

Zielsetzung
Die Zielsetzung der neurologischen Frührehabilitation ist die Unterstützung und Förderung der spontanen Genesung unter Nutzung der Regenerationsfähigkeit des Nervensystems. Dabei gilt es auch Früh- und Spätkomplikationen zu verhindern bzw. in ihren Auswirkungen möglichst gering zu halten. Dies setzt einen frühestmöglichen Beginn der Behandlung voraus. Im Idealfall werden die Patienten von den Intensivstationen der zuweisenden Krankenhäuser auf die hiesige Station für neurologische Frührehabilitation verlegt.

   

Therapiekonzept
Neben der intensivmedizinischen Versorgung erhält der Patient mehrmals tägliche Behandlungen durch Therapeuten verschiedener Fachrichtungen. So liegt der Schwerpunkt der Physiotherapie u.a. in der aktiven Behandlung von Bewegungsstörungen. In der Ergotherapie werden u.a. das motorisch-funktionelle Training und ein umfassendes Alltagstraining durchgeführt. Hinzu kommen die Verbesserung der fein- und graphomotorischen Fertigkeiten der Hand, das Training der sensiblen Wahrnehmung und die Hilfsmittelversorgung. In der Logopädie werden Störungen der sprachlichen und nicht-sprachlichen Kommunikation behandelt. Hinzu kommt die Diagnostik und Therapie der häufigen Schluckstörungen. Dabei wird das moderne Verfahren der fiberoptischen endoskopischen Untersuchung (FEES) eingesetzt. Neuropsychologen behandeln Störungen höherer Hirnleistungsfunktionen, z.B. Beeinträchtigungen des Gedächtnisses, der Konzentration und der Orientierung. Darüber hinaus unterstützen sie Patienten und Angehörige bei der Krankheitsbewältigung.
Die Mitarbeiter des Sozialdienstes beraten und unterstützen bei der Einleitung von weiteren Hilfen zur medizinischen Nachsorge und bei der Wiedereingliederung in das berufliche und häusliche Umfeld. In allen Phasen der Behandlung finden Teamkonferenzen statt, in denen die individuellen Rehaziele definiert werden, Behandlungswege geplant und die Zusammenarbeit der therapeutischen Gruppen abgestimmt werden.

 

Personelle und strukturelle Ausstattung der neurologischen Frührehabilitation
Die eigens für diesen Zweck eingerichtete Station verfügt über vorläufig Zwei- und Einbettzimmer, die räumlich und strukturell für die intensiv-medizinische Überwachung und Behandlung ausgestattet. So gewährleistet das zentrale Monitoring das rasche Eingriffen in Notfällen. Mit modernen Trainingsgeräten (z.B. Stehtrainer) und vielfach ausgestatteten Therapiezimmern haben engagierte Therapeuten alle Möglichkeiten einer individuell und ganzheitlichen gestalteten Therapie. Speziell geschulte und auf dem Gebiet der neurologischen Intensivmedizin und Frührehabilitation erfahrene Ärzte und Pflegekräfte kümmern sich in enger Abstimmung um das Wohl der ihnen anvertrauten Patienten.

 

Dauer der neurologischen Frührehabilitation
Die Frührehabilitation endet, wenn der Zustand zunehmender Belastbarkeit und Fähigkeit zur aktiven Mitarbeit an den Rehabilitationsmaßnahmen erreicht ist. Es schließt sich dann mit zunehmender Kooperation, Besserung der neuropsychologischen Defizite sowie verbesserter Mobilität und Selbstversorgung nahtlos die weiterführende Rehabilitation (Phase C) an. Bei ungünstigem Heilungsverlauf oder unzureichendem Rehabilitationspotential müssen geeignete Pflegeplätze gesucht oder die häusliche Weiterbetreuung durch Angehörige mit Unterstützung ambulanter Rehabilitationsmaßnahmen eingeleitet werden.

 

Link zum Informationsflyer

Sprechzeiten/Ambulanztermine/Besuchszeiten

Sprechzeiten:

Prof. Dr. med. Matthias Strittmatter

Die Sprechzeiten finden nur nach Vereinbarung statt.

Bitte melden Sie sich bei uns, wir werden einen Termin mit Ihnen vereinbaren.

Das Sekretariat ist von 8:00 bis 16:00 Uhr besetzt.

 

Besuchszeiten:

Täglich 11:30 - 13:00 Uhr

           15:00 - 18:30 Uhr

Ansprechpartner:

Frau Forster

 

 

Team Oberärzte

Dr. med. Daniel Ostertag, Leitender Oberarzt 

Facharzt für Neurologie

DEGUM-Ausbilder Stufe II für neurologische Ultraschalldiagnostik

 

Zusatbezeichnung:
- spez. Intensivmedizin
- spez. Schmerztherapie

 

Dr. med. Holger Ebritsch, Oberarzt 

Facharzt für Neurologie

Sike Tonner,
Oberärztin

Fachärztin für Neurologie

 

 

Kontakt

Prof. Dr. med. Matthias Strittmatter:

Telefon: 49(0) 68 61/705-691650

Telefax: 49(0) 68 61/705-1686

E-mail: sekretariat.neurologie(at)mzg.shg-kliniken.de

Oberarzt Dr. med. Holger Ebritsch:

Telefon: 49(0) 68 61/705-691682

Telefax: 49(0) 68 61/705-1432

E-mail: h.ebritsch(at)mzg.shg-kliniken.de

Oberarzt Dr. med. Daniel Ostertag:

Telefon: 49(0) 68 61/705-691652

Telefax: 49(0) 68 61/705-1432

E-mail: d.ostertag(at)mzg-shg-kliniken.de

Stationsleiterin  Kerstin Forster: 

Telefon: 49(0) 68 61/705-1430

Telefax: 49(0) 68 61/705-1432

E-mail: k.forster(at)mzg.shg-kliniken.de

Adresse

Klinikum Merzig gGmbH
Trierer Str. 148
66663 Merzig